FAQs

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In verschiedenen medizinischen Studien wurde nachgewiesen, dass rund 80-85% der Menschen positiv auf Hypnose reagieren, bei 15-20% zeigte die Hypnose keine Wirkung. Rund 15-20% der Menschen, die positiv auf die Hypnose ansprechen, gelten als hoch suggestibel.
Im Rahmen der ersten Sitzung findet zu Beginn ein ca. 30-45 minütiges ausführliches Anamnesegespräch statt. Basierend auf den Anamnese-Ergebnissen schließt sich daran die erste Hypnosebehandlung an. So werden bereits im ersten Termin die gewünschten kognitiven Veränderungsprozesse in Gang gesetzt.
Ja. Es gibt viele Studien zur therapeutischen Hypnose, und die positiven Wirkungen, die sich damit erzielen lassen, sind heute unstrittig. Offiziell hat der wissenschaftliche Beirat Psychotherapie die Hypnotherapie am 27. März 2006 als wissenschaftliche Behandlungsmethode in der Psychotherapie der Bundesrepublik Deutschland anerkannt. Wirksamkeitsbelege sind in einer Studie der Universität Tübingen zusammengetragen worden zu Phobien, Tabakabusus, Belastungsstörungen, Übergewicht, Schlafstörungen, Psychosomatik, Sexualstörungen, akuter und chronischem Schmerz. Hypnotherapie gilt für die Behandlung in folgenden Anwendungsbereichen gemäß ICD-10 als wissenschaftlich anerkannt: psychische und soziale Faktoren bei somatischen Erkrankungen, sowie Substanzmissbrauch, bei Kindern, zur Schmerzbewältigung (Geburtsvorbereitung, Fibromyalgie, Migräne). Damit gilt die Wirkung der Hypnose im Rahmen der von den vorliegenden Studien abgedeckten Anwendungen in Deutschland als wissenschaftlich bewiesen.
Die aus dem Fernsehen bekannten Show-Hypnosen haben die Hypnose als therapeutisches Verfahren in ein fragwürdiges Licht gerückt. Völlig zu unrecht. Immerhin zeigen Showhypnosen, welche prinzipielle Wirkmächtigkeit in dieser Methode liegt. Bei Showhypnosen werden Probanden per Suggestionen in eine subjektiv veränderte Realität versetzt. Das kann so weit gehen, dass beim Biss in eine Zitrone sich nicht unwillkürlich das Gesicht verzieht, sondern - je nach Suggestion - z.B. der Geschmack von Schokolade wahrgenommen wird. Kehrt der Proband in den Wachzustand zurück, verschwindet auch die Suggestion, und die Geschmackswahrnehmung ist wieder genau so, wie sie vorher war. Es geschieht keine nachhaltige Veränderung. In der therapeutischen Hypnose wird der Klient in einen Trancezustand geführt, in der sich sein Körper sehr entspannt. Ziel ist, das kontrollierende Bewusstsein ganz abzulegen, so dass die Worte des Therapeuten nur innere Bilder aktivieren. Das lässt sich auch messen. Die Bildaktivität des Gehirns steigt deutlich an, Gefühle werden verstärkt wahrgenommen. Und genau das ist der Grund, warum die Suggestionen so wirksam zu Handlungsänderungen führen können, die dann auch nachhaltig wirksam bleiben. In dem hypnostischen Bewusstseinszustand ist der Klient in der Lage, die Worte des Therapeuten völlig klar zu hören und auch alle Fragen zu beantworten, aber alles Bewertende ist wie ausgeschaltet. Hypnose fühlt sich daher sehr wohlig an, gänzlich unspektakulär, so dass Klienten nach einer Hypnosesitzung oft von der Wirkung sehr überrascht sind, da sie doch alles ganz deutlich mitbekommen haben. Es ist die Überraschung des Großhirns darüber, dass auf der Bildebene des Stammhirns (des Unterbewusstseins) sich die Handlungsbereitschaften anders organisiert haben. Und genau das ist ja auch das Ziel jeder therapeutischen Hypnose, nachhaltig positive Verhaltens- oder Befindlichkeitsänderungen im Klienten zu bewirken, z.B. Rauchentwöhnung oder angstfrei in ein Flugzeug steigen können, souverän eine Präsentation vor einer großen Gruppe zu halten uvm.
JA. Ohne Wenn und Aber. Der hypnotische Bewusstseinszustand ist ein völlig natürlicher Zustand, den wir auch im Alltag oft genug einnehmen, sei es, wenn wir ängstlich und fokussiert sind (Teile unserer Wahrnehmung also ausgeblendet sind) oder auch wenn wir uns völlig selbstvergessen in eine Sache vertiefen. So wie wir von selbst aus jedem dieser Zustände, auch aus dem Schlafzustand, wieder aufwachen, ‘erwachen’ wir auch aus der Hypnose. Der Therapeut geleitet uns zurück in diesen Wachzustand und wir fühlen uns danach entspannt, geborgen und sicher, wie während der gesamten Hypnosesitzung auch
Hypnose darf nicht angewendet werden bei Psychosen, Schizophrenie, geistiger Behinderung, Herzinsuffizienz, schweren Depressionen, Epilepsie, nach schweren Schlaganfällen, bei Kindern unter 6 Jahren und bei Jugendlichen ohne schriftliche Einwilligung der Eltern.

Honorare

140,-Hypnosesitzung incl. Anamnese*
(1,5 Stunden)

90,-Hypnose­sitzung
(1 Stunde)

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170,-Mental Coaching incl. Anamnese*
(1,5 Stunden)

110,-Mental-Coaching*
(1 Stunde)

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280,- Gewichts­­­reduktion

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(2 Sitzungen à 1,5 Std.)

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Wenn Ihnen etwas dazwischen kommt, können Sie vereinbarte Termine 3 Tage vorher absagen ohne Ausfallhonorar. 

Erfolgt eine Absage 48 und 24 Stunden vor dem Termin, fallen 50% des Sitzungshonorars an.

Für sehr kurzfristige Absagen unter 24h vor dem Termin sind 75% des Sitzungshonorars zu zahlen.