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Schlafstörungen fördern Depressionen

Schlafstörungen fördern Depressionen

Schlafende entspannte Frau, Schlafstörungen führen zu Depressionen

In meiner täglichen therapeutischen Arbeit stelle ich seit mehreren Jahren fest, dass Schlafstörungen deutlich zunehmen. Viele Menschen unterschiedlicher Altersstufen leiden vermehrt unter Ein- und Durchschlafstörungen. Die Gründe sind vielfältig, besonders jedoch tritt die zunehmende Geschwindigkeit in der modernen Arbeitswelt verbunden mit dem Gefühl ständig erreichbar sein zu müssen, als Auslöser in den Vordergrund. Das löst verstärkt inneren Druck und Unruheprozesse aus. Dies führt zu einer Übererregung im vegetativen Nervensystem, das Schlafhormon Melatonin wird dadurch nicht in ausreichender Menge produziert, wir drehen uns unruhig im Bett hin und her und finden nicht mehr in einen gesunden Schlaf. Den Satz: „Ich kann nicht mehr richtig schlafen“ haben wir sicherlich alle schon einmal gesagt, ohne uns bewusst zu sein, welche Folgen das langfristig für unsere Gesundheit haben kann. 

Gesunder Schlaf ist zentral für die Regeneration unseres Körpers und unseres Gehirns. Nur in Ruhephasen verarbeitet unser Gehirn die Informationen weiter, die im Laufe des Tages auf es einprasseln. Es leert im Schlaf sozusagen seinen Arbeitsspeicher und verarbeitet die Informationen im Kurz- und Langzeitgedächtnis weiter. Gleichzeitig schafft es damit Raum für neue Informationen des kommenden Tages. Bekommen wir nicht ausreichend Schlaf, kann dieser Verarbeitungsprozess nicht vollständig durchlaufen werden, mit der Folge, dass wir uns morgens schon müde und gerädert fühlen. Die Leistungsfähigkeit sinkt, wir bekommen zunehmend Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, werden gereizt, Kleinigkeiten regen uns auf, die Nerven liegen zunehmend blank.

Anhaltende Schlafstörungen über Monate oder Jahre hinweg beeinflussen negativ unsere Stimmung und können sogar Depressionen auslösen. Schlafstörungen gelten allgemein hin als eine typische Folge einer Depression, sie können aber das Risiko ernsthaft an einer Depression zu erkranken deutlich erhöhen. Im Vergleich zu Menschen mit gesundem Schlaf steigt das Risiko der Erkrankung um den Faktor zwei- bis vierfach an. Daher ist es wichtig, auftretende Schlafstörungen so früh wie möglich therapeutisch behandeln zu lassen. 

Die gesundheitlichen Folgen von Schlafmangel (Insomnia):

Im Schlaf finden unterschiedliche Prozesse statt, die für unser Wohlbefinden unerlässlich sind: Der Stoffwechsel reguliert sich, das Immunsystem erholt sich, das Gehirn verarbeitet Informationen weiter, Zellen erneuern sich.

Schlafmangel führt schon nach kurzer Zeit dazu, dass wir uns müde und schlapp fühlen, das dabei ausgeschüttete Stresshormon Cortisol führt zu vermehrten Heißhungerattacken auf Süßes und Fettiges, die Gesundheit verschlechtert sich zunehmend.

Auf körperlicher Ebene kann Schlafmangel sich folgendermaßen auswirken: 

Gewichtszunahme 
Bluthochdruck 
erhöhte Infektanfälligkeit 
Kopfschmerzen 
Anstieg der Blutzuckerwerte
frühzeitige Hautalterung 
Auf psychischer Ebene kann Schlafmangel zu folgenden Auswirkungen führen:

verstärkte Müdigkeit und Erschöpfung am Tag
zunehmende Reizbarkeit und Aggressivität
geringerer Antrieb nachlassende Konzentrations- und Gedächtnisleistung
höhere Stressanfälligkeit
Schlafstörungen, die über einen längeren Zeitraum anhalten, beschleunigen den Alterungsprozess und können die Hirnleistung nachhaltig vermindern. Das Risiko steigt für Übergewicht, riskantes Suchtverhalten und verschiedene Erkrankungen beispielsweise:

Diabetes
Herz-Kreislauferkrankungen
Schlaganfälle
Depressionen
Wie fördern Schlafstörungen Depressionen?

Unser Schlaf wird hormonell über Prozesse in unserem vegetativen Nervensystem im Stammhirn gesteuert. Dieses unterteilt sich in Sympathikus, unserer Warnzentrale für drohende Gefahren, und dem Parasympathikus, der für Schlaf, Verdauung und regenerative Prozesse zuständig ist. Gesunder Schlaf führt über die Aktivierung des Parasympathikus zu einem Anstieg des Schlafhormons Melatonin, das mit zunehmender Dunkelheit am Abend vermehrt ausgeschüttet wird.

Bei Schlafstörungen findet diese Ausschüttung von Melatonin jedoch nur sehr reduziert statt, da andauernder Stress zu einer permanenten Aktivierung des Sympathikus und damit zur Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol führt. An ruhigen Schlaf ist nicht zu denken, da unser vegetatives System sich wie in der Steinzeit bereit macht für Angriff, Verteidigung und Flucht. Werden die Stress auslösenden Situationen und negativen Gedankenspiralen nicht aufgelöst, führt dies zu einer permanenten Anspannung im vegetativen Nervensystem. Hinzu kommt, dass unser Gehirn andauernden Schlafmangel als weiteren Stressor empfindet und vermehrt Cortisol ausschüttet. Bei vielen Menschen, die ich behandelt habe, war zuvor dadurch eine Angst, überhaupt nicht mehr schlafen zu können, entstanden. Diese Angst vor einer weiteren schlaflosen Nacht erhöht zusätzlich die Ausschüttung der Stresshormone und ein Teufelskreis aus Angst und Schlafstörung entsteht.

Der innere Dauerstress führt zu enormen körperlichen und psychischen Belastungen. Die fehlende Regeneration in der Nacht verstärkt psychisch Gefühle von Hilflosigkeit und Ohnmacht. Der Betroffene hat das Gefühl, nichts gegen die Schlaflosigkeit unternehmen zu können und fühlt sich der Situation hilflos ausgeliefert. Diese negativen Gedankenspiralen und Gefühle führen zunehmend in eine depressive Verstimmung, aus der sich eine behandlungsbedürftige Depression entwickeln kann.

Schlafmangel verändert darüber hinaus die Kommunikation zwischen dem Frontallappen des Gehirns und der Amygdala im limbischen System, unserem Gefühlszentrum.

Der Frontallappen reguliert kognitive Prozessen wie beispielsweise logisches Denken, Lernen und Problemlösen. Die Amygdala als Teil des limbischen Systems steuert die Bewertung emotionaler Reize und damit unsere Gefühle.

Chronischer Schlafmangel stört die Verarbeitung dieser Prozesse im Gehirn, sodass auf emotionale Reize nicht mehr angemessen reagiert werden kann. Gefühle von Ungeduld, Überforderung, sich nicht mehr freuen zu können, nehmen zu und verstärken depressive Verstimmungen bis hin zur Depression.

Wie hilft Hypnose bei Schlafstörungen?

Mit medizinischer Hypnose ist es möglich, selbst seit Jahren bestehende Schlafstörungen wirkungsvoll und nachhaltig zu behandeln. Dabei werden insbesonders die Stressursachen und bestehende tiefer liegende Ängste aufgelöst. Es findet durch die Hypnose eine positive Veränderung der inneren Sicht auf die Welt statt, gedankliche Stressoren werden abgebaut, es entsteht mehr innere Ruhe und Gelassenheit.

Medizinische Hypnose hat die Möglichkeit im vegetativen Nervensystem die durch Schlafstörungen entstandene Dysbalance zwischen Sympathikus und Parasympathikus wieder zu harmonisieren und in die natürliche Balance zurück zu führen. Die emotionale Bewertung von Gedanken und Situationen wird im limbischen System positiv verändert. Die Stimmung verbessert sich, mehr positive Gefühle und Gedanken entstehen, die Botenstoffe Serotonin, Endorphin und Dopamin werden vermehr ausgeschüttet.

Das vegetative Nervensystem lernt wieder in seinen natürlichen Schlaf- Wachrhythmus zurückzufinden. Ein- und Durchschlafen wird wieder möglich und tiefe Regenerationsprozesse werden eingeleitet.

Mit der medizinischen Hypnose helfe ich Ihnen einen Weg heraus aus der Schlafstörung hin zu mehr innerer Gelassenheit und Lebensfreude für sich zu finden.

Vera Hanisch, Hypnotiseurin

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    Resilienz: die Krise meistern mit mentaler Stärke

    Resilienz: die Krise meistern mit mentaler Stärke

    Fördern Sie Ihre innere Widerstandskraft in 5 Schritten:

    Die derzeitige Corona-Krise verlangt uns viel ab, liebgewonnene Gewohnheiten wie Freunde treffen, auf Konzerte oder ins Kino gehen sind derzeit nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Viele Selbstverständlichkeiten in unserem bisherigen Lebensstil sind auf einmal nicht mehr möglich. Hinzu kommt, dass in der Arbeitswelt Homeoffice, Kurzarbeit oder Existenzsorgen uns vor neue, ungewohnte Herausforderungen stellen. Diese Veränderungen gehen auch an unserer Psyche nicht spurlos vorüber. Vielleicht fragen Sie sich, warum manche Menschen offenbar mit der Krise deutlich besser umgehen können als andere. Das Geheimnis liegt in der sogenannten inneren Widerstandskraft, der Resilienz.

    Das ist die Fähigkeit die eigenen Ressourcen zu nutzen, um mit unvorhergesehenen Ereignissen und Schicksalsschlägen besser umzugehen. Resilienz hilft uns Krisen zu meistern und sogar gestärkt aus ihnen hervorzugehen. Die gute Nachricht ist, dass jeder Mensch über diese Fähigkeit verfügt, unterschiedlich stark ausgeprägt, und wir können sie sogar bewusst fördern.

    Es ist daher wichtig, seine mentale Gesundheit zu fördern. die folgenden 5 Schritte können Ihnen dabei helfen:

    Therapie Krisen meistern mit mentaler Stärke durch Coaching im Institut in Köln

    1. Aktivieren Sie Ihre eigenen Ressourcen:

    Jeder Mensch verfügt über eigene Ressourcen, die ihm helfen krisenhafte Situationen zu bewältigen. Dies können persönliche Hobbys sein, soziale Kontakte und Freundschaften, sportliche Aktivitäten, Entspannungstechniken wie Yoga und Meditation, Wandern oder ein Spaziergang in der Natur. Vielleicht findet sich jetzt die Zeit, ein altes Hobby wieder mit Leben zu erfüllen, ein Musikinstrument zu spielen, ein gutes Buch zu lesen oder zu Malen.

    Alles was uns Freude macht, stärkt unsere Resilienz und fördert unsere mentale Stärke. Falls die aktuelle Situation die Nutzung einer Ressource erschwert, denken Sie einfach darüber nach, was Ihnen sonst noch Freude schenken könnte oder was Sie vielleicht seit Ihrer Kindheit immer schon mal machen wollten. Gehen Sie auf Entdeckungsreise, was Ihnen Freude macht und Ihnen gut tut! Und schaffen Sie sich kleine Oasen der Ruhe im Alltag, Zuhause auf dem Balkon, im Garten, auf der Couch, dort wo Sie abschalten und Ihre Gedanken zur Ruhe kommen lassen können. Wenn es Ihnen möglich ist, meditieren Sie und arbeiten Sie mit der Kraft positiver innerer Bilder.

    Mit Hypnose und Mental Coaching helfe ich Ihnen Zugang zu Ihren eigenen Ressourcen zu finden und Sie mental zu stärken. Die Kraft Ihrer inneren Bilder wahrzunehmen und aktiv für sich zu nutzen erhöht Ihre mentale Gesundheit. Es ist wie eine Reise zu den verborgenen Kraftquellen in Ihrem Unterbewusstsein. Auf dieser Reise begleite ich Sie und unterstütze Sie dabei sich Ihrer ureigensten Kräfte bewusst zu werden und diese wieder neu für sich zu entdecken. Falls hemmende Blockaden und Ängste vorhanden sind, helfe ich Ihnen dabei diese aufzulösen und die freiwerdende innere Kraft wird Sie dabei unterstützen aktuelle und künftige krisenhafte Situationen im Leben erfolgreich zu meistern.

    Innere Ruhe und positive Gedanken sind die wesentlichen Bestandteile zum Aufbau von Resilienz und mentaler Stärke. Gehen Sie dabei liebevoll und fürsorglich mit sich selbst um und setzen Sie sich realistische Ziele, die Sie Schritt für Schritt erreichen können.

    Nutzen Sie Ihre Ressourcen, indem Sie sich daran erinnern, was Sie früher im Leben schon an    Herausforderungen gemeistert haben. Wie haben Sie das geschafft und welche Ressourcen haben Ihnen dabei geholfen? Erinnern Sie sich bewusst an Ihre eigenen Stärken!

    2. Reduzieren Sie Ihren Medienkonsum:

    Egal wo man hinschaut, derzeit beherrscht das Thema Corona die Medien. Es scheint kaum noch ein anderes Thema zu geben, im 24-Stunden Takt werden nahezu ununterbrochen neue Informationen veröffentlicht und neue Schlagzeilen produziert. Da macht etwas mit uns!  Viele Menschen fühlen sich verängstigt und suchen daher nach weiteren Informationen, die sie häufig noch stärker in Angst versetzen. So beginnt im Kopf eine Angstspirale! Die Angst verfestigt sich zunehmend durch unser Bedürfnis, sich über das angstbesetzte Thema immer weiter zu informieren. Daher ist es für die mentale Gesundheit sehr empfehlenswert sich ein bis maximal zweimal am Tag aktuell zu informieren und in der übrigen Zeit sich anderen Themen zuzuwenden.

    Nutzen Sie Aktivtäten, die Ihnen Freude bringen und Kraft schenken! Füttern Sie Ihren Geist mit positiven Gedanken und schönen Gefühlen, das fördert Ihre mentale Stärke.

    3. Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte:

    In der derzeitigen Situation des Social Distancing merken wir, wie wichtig Familie, gute Freunde, unsere sozialen Kontakte für unser Leben sind. Daher ist es wichtig, wenn kein direkter Kontakt möglich ist, auf andere Weise in Kontakt zu bleiben über Telefonate, E-Mails, Skype, ja vielleicht schreiben Sie sogar einen klassischen Brief. Für unser seelisches Wohlbefinden ist es elementar uns mit anderen Menschen verbunden zu fühlen. Wir sind soziale Wesen und brauchen einander und den Austausch miteinander. Es macht uns stark, wenn wir uns von anderen Menschen geliebt und angenommen fühlen, es stärkt unsere innere Widerstandskraft, unsere Resilienz.

    Joggerin die sich gegen Stress stärkt

    4. Mit Sport zu mentaler Stärke

    In Zeiten von Homeoffice und Isolation hilft Sport die Stimmung deutlich zu verbessern. Die körperliche Aktivität setzt Endorphine frei, sie wirkt antidepressiv und Stress reduzierend. Sport verbessert unser Körpergefühl, wir fühlen uns fit und ausgeglichen.

    Es besteht die Möglichkeit zuhause über Online-Angebote zu üben oder vor die Tür zu gehen und an der frischen Luft zu Joggen, Fahrrad zu fahren, einen längeren Spaziergang oder eine kleine Wanderung zu machen. Sportliche Bewegung hilft, den Kopf frei zu bekommen und es verbessert unsere kognitiven Fähigkeiten. Regelmässiges Training fördert unsere Fitness, es     macht Freude und stärkt unsere körperliche und mentale Gesundheit.

    5. Strukturieren Sie Ihren Alltag und setzen Sie sich Ziele

    Bei vielen Menschen lösen sich derzeit gewohnte Strukturen auf. Statt ins Büro zu fahren wird die Arbeit jetzt im Homeoffice erledigt, statt direktem Austausch mit Kollegen beim Kaffee oder in Meetings werden Telefon- oder Videokonferenzen abgehalten. Statt in der Kita oder in der Schule sind die Kinder den ganzen Tag Zuhause. Diese Veränderungen und Belastungen gilt es zu bewältigen. Strukturen im Alltag auch in Corona-Zeiten beizubehalten ist wichtig und notwendig. Es geht darum Dinge und Ziele, die wir uns vorgenommen haben auch wirklich umzusetzen und nicht vor uns herzuschieben oder zu vertagen. Man bekommt sonst ein ungutes Gefühl, ein schlechtes Gewissen und man ärgert sich über sich selbst.

    Kalender der Ordnung gegen Stress schafft

    Dagegen kennt jeder das gute Gefühl, etwas geschafft und erledigt zu haben. Es hilft sich eine to-do-Liste für den Tag anzulegen, Prioritäten zu setzen was besonders wichtig und unbedingt zu erledigen ist, ein Tagesziel für sich zu formulieren, den zeitlichen Rahmen festlegen, was bin wann erledigt werden soll. Setzen Sie sich Deadlines und arbeiten Sie dann Punkt für Punkt Ihre to do`s ab. Im Laufe des Tages wird die Liste immer kürzer und Ihre die innere Zufriedenheit steigt. Darüber hinaus ist es wichtig die Tagesroutinen beizubehalten. Wählen Sie in Ihrem Zuhause einen festen Platz als Arbeitsplatz aus, an dem Sie konzentriert und ohne Ablenkungen in Ruhe arbeiten können. Stehen Sie zur gewohnten Zeit auf, machen Sie kleine Pausen zwischendurch und nehmen Sie sich Zeit für ein gutes Essen. Das hält Leib und Seele zusammen und gibt Energie und Kraft.

    Mit Hypnose und Mental Coaching unterstütze ich Sie dabei, diese höheren Anforderungen an Eigenorganisation und Selbststrukturierung im Homeoffice leichter für sich umzusetzen.

    Die derzeitige Krise bietet aber auch eine Chance sich über die eigenen privaten und beruflichen Ziele neue Gedanken zu machen. Das Aufbrechen der gewohnten Routinen bietet die Chance für sich zu reflektieren, was einem wirklich wichtig ist im Leben. Ein hilfreiches Instrument im Mental Coaching dazu bietet ein Perspektivwechsel: Stellen Sie sich vor, Sie wären 80 Jahre alt und würden auf Ihr bisheriges Leben zurückblicken. Was war gut gelaufen und was hätten Sie gerne anders gemacht, welche Träume und Ziele haben Sie realisiert? Wenn Sie feststellen, dass Ihr Leben eine Veränderung und damit eine neue Richtung braucht, schreiben Sie sich Ihr neues Ziel auf. Stellen Sie sich dann vor, Sie hätten es bereits realisiert, was würde das für Ihr Leben bedeuten? Visualisieren Sie innerlich, wie gut es sich anfühlt dieses Ziel erreicht haben. Wie sehr sich darüber sich freuen, welche schöne Bereicherung das für Ihr Leben bedeutet!

    Solche zentralen Fragen und Zielfindungsprozesse lassen sich durch Hypnose und Mental Coaching besonders deutlich durch die Bewusstwerdung von inneren Bildern und Gefühlen beantworten. Nicht nur der Intellekt, sondern auch die letztlich entscheidende unterbewusste Gefühlsebene werden zur Problemlösung herangezogen. Diese Integration von Verstand und Bauchgefühl bewirkt eine authentische und stimmige Lösung: Die Kraft des Unterbewusstseins trägt im Umsetzungsprozess entscheidend dazu bei, das neue Ziel im Leben dann auch Realität werden zu lassen.

    Gehen Sie gestärkt aus der Krise hervor und werden Sie glücklicher und zufriedener mit Ihrem Leben!

    Vera Hanisch, Hypnotiseurin

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      Zunehmende Panikattacken in Corona-Zeiten – wie kann Hypnose Ihnen helfen?

      Zunehmende Panikattacken in Corona-Zeiten – wie kann Hypnose Ihnen helfen?

      Hypnose gegegn Panikattacken

      Derzeit stelle ich eine deutlich erhöhte Anfrage von Klienten fest, die an starken Ängsten und insbesonders Panikattacken leiden, die durch die Corona-Pandemie verstärkt ausgelöst wurden. Zunehmende Sorgen durch Kurzarbeit, Angst vor Arbeitsplatzverlust , finanzielle Schwierigkeiten, Existenzangst, Doppel-Belastung durch Kinderbetreuung während des Homeoffice u.v.m. führen zu einem hohen inneren Stresslevel. Das Gefühl das Leben „nicht mehr unter Kontrolle“ zu haben, die Angst vor Ansteckung und Krankheit nehmen deutlich mehr Raum in der Gedankenwelt ein.

      Vielleicht kennen Sie das Gefühl, wer es einmal erlebt hat, wird sich immer an seine erste Panikattacke erinnern, sie ist wie eingebrannt im Gehirn. Sie kommt plötzlich und unerwartet, nahezu wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Symptome einer Panikattacke sind:

      • Herzrasen, 
      • Luftnot,
      • Schwindel,
      • Druck auf der Brust,
      • Zittern,
      • Übelkeit,
      • das Gefühl panikartig den Raum verlassen zu müssen bis hin zu
      • Todesangst.

      Viele Betroffene haben das Gefühl einen Herzinfarkt zu erleiden. Das dabei auftretende Gefühl des völligen Kontrollverlusts erzeugt bei den Betroffenen eine tiefe Angst und führt zu einer massiven Verunsicherung.

      Panikattacken beim Autofahren, in der U-Bahn, an der Supermarktkasse sind typische Situationen, in der die Angst auf einmal im Alltag Einzug hält. Die Attacken dauern im Durchschnitt 10-20 Minuten an, in schweren Fällen auch länger bis zu einer Stunde.Viele Menschen leiden danach oft jahrelang an immer wiederkehrenden Attacken, die in zunehmender Zahl in verschiedensten Alltagssituationen überfallartig auftreten. Treten Panikattacken wiederholt auf spricht man von einer Panikstörung.

      Das Vermeidungsverhalten der Betroffenen wirkt unbewusst wie ein Verstärker der Angst, die Angst fängt an Macht über den Einzelnen zu erlangen. Die gefürchtete „Angst vor der Angst“ beginnt sich zu entwickeln und legt damit den Grundstein für die Auslösung der nächsten Attacke, ein Teufelskreis.

      Bis zu 20% der Bevölkerung in Deutschland haben in einer belastenden Phase ihres Lebens schon einmal eine Panikattacke erlebt. Eine Panikstörung als Angsterkrankung betrifft zwei bis fünf Prozent aller Männer und Frauen in Deutschland, sie werden bei Frauen fast doppelt so häufig diagnostiziert wie bei Männern. 

      Jedoch werden viele Angststörungen häufig nicht erkannt, da die körperlichen Symptome wie z.B. Herzrasen mit Atemnot leicht fehlgedeutet werden können. Aber warum die Panikattacke plötzlich auftritt bleibt vielen Betroffenen oft ein Rätsel.

      Was sind die Ursachen einer Panikattacke?

      Grundsätzlich entstehen Panikattacken durch eine Übererregung des vegetativen Nervensystems. Auslöser dafür können chronischer privater oder beruflich bedingter Stress sein, Substanzmissbrauch wie zu viel Koffein, Alkohol und Drogen.

      Ursachen von Panikattacken sind: Genetische Dispostition. Panikattacken können genetisch vererbt werden. Diese genetische Veranlagung kann in der frühkindlichen Entwicklung des Gehirns zu einer Dispostion für Ängstlichkeit führen. Vielleicht hatten auch andere Familienmitglieder häufiger Ängste. Jedoch spielen auch weitere familiäre und psychosoziale Faktoren eine Rolle. 

      Traumatische Erfahrungen in der Kindheit 

      In der Kindheit entwickeln viele Menschen Panikattacken. Diese frühen Prägungen in unserer Kindheit bilden dies Basis für unser Leben, unsere Persönlichkeit und wie wir durchs Leben gehen. Wenn traumatische Erlebnisse in der Kindheit stattfinden, wird das Urvertrauen des Kindes erschüttert und es nimmt die Welt nicht mehr als sicheren Ort wahr. Es wird ängstlich, da es die Welt als bedrohlich empfindet.

      Die Erschütterung kann ausgelöst werden durch frühen Tod eines Angehörigen, Gewalterfahrung in der Familie, Scheidung der Eltern, eine schwere Krankheit oder Alkoholismus in der Familie. Auch sehr strenge oder überängstliche Eltern können eine verstärkte Ängstlichkeit bei Kindern auslösen.

      Vielleicht musste das Kind sich zu sehr um andere kümmern, es hat sich zu viel Mühe gegeben zu gefallen um selbst überhaupt wahrgenommen zu werden, oder es fühlte sich für das Glück seiner Eltern verantwortlich. Es gibt viele Faktoren, die als Ursache für Panikattacken in Frage kommen.

      Die meisten Panikattacken treten zwischen dem 30. Und 55. Lebensjahr auf. Das ist die Rush-hour des Lebens. Viele wichtige Entscheidungen werden in dieser Lebensphase gefällt, Heirat, Scheidung, hohe Belastung im Job durch Karrierestreben, Kindererziehung, Pflege älterer Familienangehöriger.

      Stress entsteht durch schlechte und negative Ereignisse, z.B. durch den Glauben, im falschen Job gefangen zu sein. Vielleicht ist man unglücklich in der Beziehung oder man hat eine nahestehende Person verloren. Oft sind es allerdings mehrere Ereignisse und Veränderungen, die dann in Summe zuviel sind für den Betroffenen und zu Panikattacken führen.

      Hypnose bei Panikattacken, wie hilft sie?

      Bei der ersten Panikattacke speichert das Gehirn des Betroffenen die Situation, in der sie stattgefunden hat, mit der aufgetretenen Angst ab. Es entsteht im Gehirn eine neue Verbindung, in der die Situation z.B. beim Autofahren auf der Autobahn mit der akuten Angst verknüpft wird. Das hat zur Folge, dass die Situation des Autofahrens auf der Autobahn ab dem Moment angstbesetzt ist und der Betroffene zunehmend Probleme bekommt überhaupt noch auf Autobahnen fahren zu können. Er wartet unbewusst auf die nächste Attacke bei der kommenden Fahrt, und wie in einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung, kommt die Panikattacke dann auch erneut. Dadurch wird die Angst weiter verstärkt, so dass der Betroffene zunehmend vermeidet auf Autobahnen zu fahren bis hin zum völligen Verzicht aufs Autofahren. Die Lebensqualität leidet zunehmend durch diese Einschränkungen.

      In der Hypnose wird diese Kognition von innerem Bild des Autofahrens auf der Autobahn von der erlebten Angst getrennt und positiv neu besetzt. Dadurch lernt das Gehirn eine neue positive Verbindung/Kognition, die im Gehirn abgespeichert wird.

      Dieses Reframing führt dazu, dass dann die reale Situation des Autofahrens im Alltag neutral wird und die Panikattacke sich aufgelöst hat. Der Betroffene ist wieder in der Lage Autofahren zu können, die Angst ist vorbei.

      Vera Hanisch, Hypnotiseurin

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